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„Schön, wieder Leute in echt zu treffen“

Vielfältige regionale Angebote am Kiliani-Tag der Jugend – Stadtrallye, Picknick, Paddeltour und Gottesdienste – Weihbischof Ulrich Boom feierte Jugendgottesdienst in Miltenberg

Würzburg (POW) Mit vielfältigen Angeboten haben die Jugendverbände der Diözese Würzburg den Kiliani-Tag der Jugend am Samstag, 11. Juli, begangen. Jugendliche und junge Erwachsene trafen sich an unterschiedlichen Orten im Bistum zu Picknicks und Gottesdiensten, feierten gemeinsam Abendlob oder machten eine Paddeltour auf dem Main. Aufgrund der Einschränkungen durch das Coronavirus war in diesem Jahr keine zentrale Wallfahrt möglich. Doch zumindest Begegnungen waren, unter Wahrung der Schutzmaßnahmen, wieder möglich und wurden gerne angenommen, wie die Berichte der teilnehmenden Jugendverbände zeigen.

In Würzburg feierte Diözesanjugendseelsorger Stephan Schwab mit rund 30 Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Abendlob in der Jugendkirche im Kilianeum-Haus der Jugend. Es stand unter dem Motto „All you need is love“. „Liebe ist die Voraussetzung für ein gutes und gelingendes Leben“, erklärte Schwab den Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Jesus habe die Menschen so angenommen, wie sie sind, und sie bedingungslos geliebt. „Die einzige Bedingung für Gottes Liebe ist die Bedingung zu lieben, die Menschen so anzunehmen wie sie sind.“ Auch Kilian und seine Gefährten hätten die Liebe Gottes erfahren und wollten diese Liebe und Freundschaft für andere erfahrbar machen, erläuterte Schwab. Weitere 700 Personen feierten das Abendlob über den Livestream auf YouTube (https://www.youtube.com/watch?v=Ljdbe8ywucU) mit. Im Anschluss boten Diözesankuratin Julia Stöhr und Petra Scheuermayer von der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG) im Innenhof des Kilianeums Schokobananen am Lagerfeuer an. „Wir haben sehr positive Rückmeldungen bekommen“, sagte Jugendseelsorger Sebastian Volk. Vor allem die Musik der Band habe die Teilnehmer begeistert. „Und natürlich war es schön, Leute mal wieder in echt zu treffen und sich mit Abstand zu unterhalten.“

Ein Kiliani-Picknick boten die kja-Regionalstelle Schweinfurt und „kross – Junge Kirche“ vor der „krosslounge“ in Schweinfurt an. Einige hätten auch die Impuls-Karten für die „Stadtpause“ genutzt, um auf eine spirituelle Entdeckungstour zu gehen, schreibt Jugendseelsorger Florian Meier. „Die meisten haben aber einfach die gemütliche Runde und die guten Gespräche am Lagerfeuer genossen.“

Unter der Überschrift „Wunder!“ stand der Jugendgottesdienst auf der Wiese zwischen Feuerwehrhaus und Spielplatz in Kirchlauter (Dekanat Haßberge). Jugendseelsorger Pfarrvikar Andreas Hartung hatte eine Seifenblasenmaschine mitgebracht und flutete die Wiese mit schillernden Seifenblasen. „Wunder kannst Du nicht festhalten, so wie Maria den Auferstandenen nicht festhalten konnte. Aber Wunder bewegen Dich im Herzen“, erklärte er den rund 25 Teilnehmern.

Zu einer Paddeltour auf dem Main hatten die kja-Regionalstelle Main-Spessart und der Ministrantenarbeitskreis des Dekanats Karlstadt eingeladen. Sie stand unter dem Motto „Ein Tag mit uns – zusammen im Boot“. Bei einem spirituellen Impuls falteten die Teilnehmer Papierschiffchen, auf die sie ihre Wünsche und Hoffnungen schrieben. Dann ging es auch schon in die Boote. Obwohl einige der Jugendlichen noch nie mit einem Kanu gefahren waren, klappten die Fahrmanöver bei den meisten auf Anhieb, schreibt Uwe Breitenbach, Dekanatsbeauftragter für Jugend und Schule. Kurz vor Himmelstadt wurde eine kleine Badepause eingelegt, bevor es wieder zurück nach Karlstadt ging. Dort konnten die Jugendlichen noch unter Aufsicht Einerkajaks testen, bevor es zu Fuß zur Karlsburg und wieder zurück in die Innenstadt ging.

Im Garten des Jugendhauses Sankt Kilian in Miltenberg feierte Weihbischof Ulrich Boom einen Jugendgottesdienst mit rund 120 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Der Weihbischof rief dazu auf, sich mutig immer wieder auf das Leben einzulassen und sich dabei am Leben und Wirken des heiligen Kilian zu orientieren. „Das Leben ist wie eine Fahrt auf dem Meer. Wenn das Wasser ruhig ist, dann ist alles entspannt. Herausfordernd wird es erst bei einem stürmischen Wellengang. Dann braucht es Mut, um die Situation zu meistern.“ Aus eigener Erfahrung wisse er, dass es auf hoher See am besten sei, sich vorne an den Bug zu stellen und der Gefahr ins Auge zu schauen. Zu Beginn des Gottesdienstes stellten Angelina Kotschy und Levin Schmidt, die derzeit im Jugendhaus einen Bundesfreiwilligendienst leisten, in einem Poetry Slam das Leben und Wirken des heiligen Kilian vor. „Mut, das ist ein Boot auf hoher See, in dem man auch bei starkem Wellengang obwohl es schwer fällt, weiterhin an Bord bleibt, bis man sein Ziel erreicht hat“, hieß es darin unter anderem. Organisiert wurde die Veranstaltung von der kja-Regionalstelle, dem Jugendhaus Sankt Kilian, der Ehe-und Familienseelsorge sowie dem Diözesanbüro. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Band „Schmitti and friends“ aus Erlenbach.

Jugendseelsorger Johannes Dürig von der kja-Regionalstelle Aschaffenburg gestaltete zudem einen digitalen „kja-zeitPunkt“. Als Gesprächseinstieg diente der Film „Kilian und seine Gefährten“. Anhand der Seligpreisungen aus dem Evangelium seien die Teilnehmer über Anfänge und Aufbrüche ins Gespräch gekommen, etwa den Aufbruch in ein unbekanntes Studium oder einen Beruf. „Das hat sehr viel mit der Lebenswelt der Jugendlichen zu tun“, erklärt Dürig. Die Gespräche habe er als „sehr tiefgründig“ empfunden. Die Rückmeldungen seien durchweg positiv gewesen.

V.i.S.d.P.: POW

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